Zimmermanns Wahlkampf-Strategie beim Heloponte: Teurer Neubau mit starken Einschränkungen

Zimmermann stellte am 09.10.2017 in der StaVo seine Überlegungen zu einem Familienbad vor – was unerwähnt bleibt: Freibad und Eisbahn soll es nicht mehr geben.

Wasserflächen erheblich reduzieren, Alleinstellungsmerkmale schaffen (Babyspielbereich, Saunagarten…), ein Bad für 20,6 Mio € Minimum. Dafür keine Eisbahn, kein Freibad. Das ist in Stichpunkten Zimmermanns Darstellung für einen Neubau des Hallenbads. Und das Ergebnis zahlreicher Gutachten, die über die Sanierung im Bestand, unterschiedliche Möglichkeiten des Neubaus mit Therme bis schließlich zum Neubau eines sog. Familienbads gingen. Das Ende von alldem ist noch ungewiss.

Die WfW fragt sich nach den Ausführungen des Bürgermeisters:

1. Warum 20,6 Mio investieren oder gar noch mehr, wenn das bestehende Heloponte die meisten der aufgeführten Alleinstellungsmerkmale bereits besitzt?

2. Die Eisbahn als besonderes „Schmankerl“ für die Wintermonate wird noch immer vollständig ignoriert – warum, wenn man plötzlich doch für Kinder, Familien und eigentlich alle attraktiv sein will?

3. Genaue Zahlen (außer der minimalen Investitionssumme) wurden nicht genannt. Der Entwurf wurde nur vage erklärt, den konzeptionellen Entwurf und die weiteren Berechnungen, die Herrn Zimmermann vorliegen, wurden zurückgehalten. Mit welcher Berechtigung?

Kurz: Die Darstellung des Bürgermeisters ließ sehr zu wünschen übrig. Und sie bestätigte die WfW in der Haltung, die wir von Beginn an vehement vertreten haben: Die beste Lösung ist nach wie vor eine Sanierung im Bestand inklusive der Reaktivierung der Eisbahn. Investiert werden müssten hier geschätzte 8-9 Mio Euro (nach dem Sanierungsgutachten).

Bei diesem Vorgehen hätten wir durch energetische Sanierungsmaßnahmen 260 000 Euro  jährlich eingespart. Bei einem zügigen Beginn der Maßnahme im Jahr 2012 wären das schon 1,5 Mio Euro an Einsparungen. Rechnet man dann noch die zahlreichen Gutachten mit vorsichtig 500 000 Euro, dann haben wir in den letzten Jahren schon 2 Mio Euro verschwendet.

Wir plädieren dafür, die Sanierung Zug um Zug durchzuführen. So wird der Haushalt nicht mit einer erheblichen Kreditaufnahme belastet und das Heloponte bleibt fast vorübergehend geöffnet.

Ein weiterer Vorteil: Wir erhalten uns die eindrucksvolle Architektur und haben mit einem geeigneten Geschäftsführer auch noch viel Potential, das ausgeschöpft werden kann.

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